01. Oktober 2011 bis 29. Januar 2012
Kunst und Handwerk gehören unmittelbar zusammen. Doch gängigerweise produziert die eine Ausdrucksform für Sammler und Anleger, die andere für den Gebrauchsmarkt. Die Trennung ist eine künstliche. Denn das geschaffene Werk entspringt einem künstlerischen Prozess, der nur durch die handwerkliche Fähigkeit und Tätigkeit möglich wird.
Offene Werkstatt
Besucher können die Verbindung zwischen Kunst und Handwerk direkt in Augenschein nehmen und selbst beurteilen. Täglich führen abwechselnd Appenzeller Kunsthandwerker oder Bauernmalerinnen ihr Schaffen vor. Grossen wie kleinen Besuchern und Besucherinnen bietet siche ein sinnlich-kunstvolles Erlebnis, das in Workshops vertieft werden kann. (offene Werkstatt-Daten)
Begleitveranstaltungen siehe Agenda
Vernissage: Samstag, 1. Oktober 2011, 11 Uhr
DANK
Für die finanzielle Unterstützung:
Steinegg Stiftung, Herisau
Bertold-Suhner Stiftung, Herisau
Hans und Wilma Stutz Stiftung, Herisau![]()
«…nur Fische tragen keine Glocken…»
Nicht nur über die Gipfel der Alpen erschallt verschiedenstes kunstvolles Geläut; es schellt, scheppert, bimmelt und klingelt rund um den Globus und dies quer durch alle Zeiten. Mesopotamische Reitervölker haben bereits um 1000 v. Chr. ihre Pferde mit Glöckchen geschmückt. So tun es auch die Sennen noch heute, wenn sie die Leitkuh für den prachtvollen Alpauf- oder –abzug mit der mächtigsten Glocke herausputzen. Schwarze Walliser Eringer-Kühe tragen genauso Glocken wie kongolesische Hunde, Jagdfalken ebenso wie asiatische Elefanten oder peruanische Lamas. Seit jeher war es dem Menschen ein Bedürfnis, seine Tiere durch Schellen, Glocken und Rollen zu kennzeichnen oder sie vor bösen Geistern zu schützen.
Vernissage: Samstag, 30. April 2011 um 10.30 Uhr
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Die Ausstellung gibt einen Überblick über die Neuzugänge der letzten 5 Jahre in die Sammlung der "Stiftung für appenzellische Volkskunde".
Die Stiftung betreibt seit über 10 Jahren keine aktive Ankaufspolitik, sondern sammelt "passiv". Erfreulicherweise kommt sie aber immer wieder in den Genuss von grösseren und kleineren Schenkungen - Ausdruck des Vertrauens interessierter Kreise in die Stiftung als "Dachorganisation" der Volkskunde im Kanton. In dieser Funktion wird die Stiftung auch mittels Leistungsvereinbarung durch den Kanton Appenzell Ausserrhoden unterstützt.
Vernissage:
Die Ausstellung "Bauen im Dorf" im Appenzeller Volkskunde-Museum Stein AR ist ein Projekt der Ausserrhodischen Kulturstiftung. Viele der historischen und oft kommunal oder national geschützten Ortsbilder im Appenzellerland weisen Gebäude auf, welche nicht mehr an die heutigen Wohnbedürfnisse angepasst werden können.
Bauen im Dorf sucht mit Hilfe verschiedener Architekturbüros exemplarische Antworten auf ungelöste ortsbauliche und architektonische Fragen. Visionen der Verdichtung im Umfeld einer über Jahrhunderte entwickelten Baukultur werden erprobt und zur Diskussion gestellt.
Die Ausstellung zeigt Projektideen, welche traditionelle Elemente respektieren und sie im Sinne eines zeitgenössischen, identitätsstiftenden Bauens weiterentwickeln.
10. April bis 10. Oktober 2010
Die Ausstellung im Appenzeller Volkskunde-Museum Stein konzentriert sich vollständig auf Herbert Maeders Frühwerk in Schwarzweiss. Von den ersten Erkundungen noch zur Studienzeit (Marseille 1952) über frühe Bildreportagen und Bildbände („Alpstein“ 1954, „Sizilien“ 1964 u. v. a.) reicht der Bogen bis zum Ende der 1970er Jahre, als Maeder längst auch farbig fotografierte, um den Anforderungen der Bildpresse gerecht zu werden. In seinem Herzen blieb er aber der klassische Schwarzweiss-Fotograf. Das weiss und sagt er selber.
Ruedi Peter (1924-1988) war ursprünglich Gärtner, dann Gestalter und Grafiker in Heiden und widmete sich als Spätberufener ab ca. 1970 konsequent dem Holzschnitt als Medium und Technik für sein künstlerisches Werk.
Entstanden
ist ein Gesamtwerk von über 200 Titeln. Oft sind es grossformatige Blätter mit
markanten Bäumen – Baumwesen müsste man sagen – oder winterlichen Landschaften
des Appenzeller Vorderlands, wo er lebte. Wiesen, Hügel, Zäune, Wälder, Bäume,
Häuser bilden das Inventar dieser Landschaft, der er ein markantes Denkmal
setzte. Das Appenzellische nicht als Folklore, sondern als Lebensraum. Klare
Formen, klare Konturen, Einfachheit. Jede Linie ist konsequent befragt, jede
Fläche bedacht.
Hommage zum 200. Geburtstag von Bartholomäus Lämmler (1809-1865)
25. April bis 20. September 2009
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26. April 2008 bis 29. März 2009
Was ist "Populäre Objektkultur"?
Die Ausstellung thematisierte einen weiten Bereich von Objekten, die sonst in Museen wenig Aufmerksamkeit geniessen: Kleinobjekte, Nippes, Souvenirs und Lieblingsstücke - "hybride" Objekte zwischen allen Kategorien wie (Volks-) Kunst, Kitsch, Kult und Kommerz. Objekte einer privaten Erinnerungskultur, die jenseits von "schön und gut" mit bunt gemischten kulturellen Versatzstücken spielt.
Populäre Objektkultur drückt sich aus im Sammeln und Ausstellen von (meist kleinen) Gegenständen, die eine privat-symbolische Funktion haben. Sie verkörpern etwas zwischen Erinnerung und Sehnsucht, Erfahrung und Traum, Tradition und Gegenwart. Diese Dinge gehören zur Biografie.
27. Oktober 2007 bis 27. Januar 2008
> verlängert bis 30. März 2008
Die Ausstellung bot eine Plattform für zeitgenössisches Schaffen im Bereich von Kunsthandwerk, angewandter Kunst und Design im Kanton Appenzell Ausserrhoden. Zehn GestalterInnen, die in den letzten 7 Jahren durch die Ausserrhodische Kulturstiftung gefördert worden waren, zeigten aktuelle Arbeiten.
Urs Bürki: Möbel
Therese Hächler: Nähbilder und Kleider
Ute und Andreas Krob: Tisch und Stuhl
Peter Kühnis: Keramikobjekte
Eva Louis: Lampen
Hans Neff: Änis- und Bibermodel
Gabriela Rutishauser: Handwebstoffe
Richard Schefer: Schmuck
Dorothea Weishaupt: Buch- und Ausstellungsgestaltung
Peter Wüthrich: Solarspielzeug
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Holzschnitte und ausgewählte Werke aus dem Nachlass
5. Mai 2007 bis 23. September 2007
Karl Uelliger war Maler, Zeichner, Aquarellist, Kinderbuchillustrator, Figuren- und Reliefschnitzer, Holzschneider und überhaupt ein rundum Kreativer. Er malte alles an, was ihm unter die Pinsel kam, Alltagsgegenstände, Gebrauchsmöbel, sein grosses Bauernhaus in Dicken, innen wie aussen. Er verwandelte Abfall zu Kunst (die "Schürlilüt“, menschengrosse Figuren aus Holz-, Blech- und Textilabfällen). Und er war ein "Spracherfinder“: Seine skurrilen Wortschöpfungen schmückten als Titel seine Bilder: "Talkommer“, "Windhosensammler“, "Wetternachhersager“ usw.
Die
Ausstellung konzentrierte sich auf die noch nie im musealen Rahmen
gezeigten Holzschnitte. Daneben wurden farbige Werke (meist Gouachen)
aus dem Nachlass gezeigt.
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Bilderwelten auf Appenzeller Kästen nach 1810
28. Oktober 2006 bis 24. März 2007
Die Ausstellung versammelte eine Anzahl biedermeierlicher
Bilderschränke aus
den Jahren zwischen 1815 und 1840, der Spätzeit der Appenzeller
Möbelmalerei. In dieser Zeit entwickelte sich ein gesteigertes
Interesse für das darstellende Bild. In Türfüllungen,
Médaillons und Vignetten, auf
Kastenkränzen und an Kastenfüssen tauchten gegenständliche Malereien
auf, meist kleine, aber eigentliche Bilder in geschlossener
Komposition.
Durch die Analyse dieser Bilder entsteht ein historisches
Sittengemälde jener Zeit.
HEUEN im Appenzellerland: Geschichte, Bauernarbeit, Kultur
29. April bis 8. Oktober 2006
Vom Idyll des naturnahen Barfuss-Familien-Heuet bis
zur agroindustriellen Siloballenproduktion spannt sich ein weiter Bogen auf.
Bilder und Wirklichkeiten. Was steckt dahinter? Was geht verloren, was wird gewonnen?
Heuen früher und heute: Geräte, Techniken des Handheuens, Wiesenarten und Heusorten im Jahreslauf, Heustöcke, das Heubauernhaus usw.
Ein besonderes Kapitel: Heubauern und Sennenbauern - die historische Symbiose von nomadisierenden Sennen und sesshaften Talbauern. mehr > pdf
Heuen und Kultur: Heu in der Musik, im Liedgut, in der Literatur, in der Kunst früher und heute: Bis zu Roman Signers "Heufieber" als exklusiv entstandene Arbeit zu dieser Ausstellung.