Sonderausstellung ab 18. Mai 2025


Appenzeller Bilderwelten

Neuzugänge der Stiftung für appenzellische Volkskunde


Die Stiftung für appenzellische Volkskunde besitzt eine in Qualität und Umfang einzigartige Sammlung appenzellischer Bauernmalerei. Ihre Objekte bilden den Grundbestand der Dauerausstellung zur Bauern- und Sennenkultur im Appenzeller Volkskunde-Museum. Die Sonderausstellung präsentiert eine Auswahl der Neuzugänge der letzten Jahre, die die Sammlung der Stiftung durch Schenkung oder Erwerb bereichern. Die Bilder, Schnitzereien und bemalten Möbel zeigen ein in Farb- und Formensprache breites Spektrum Appenzeller Bildkultur. Aus dem 19. Jahrhundert zu sehen sind in der Ausstellung Werke u. a. von Johann Jakob Heuscher, Anna Barbara Aemisegger-Giezendanner und Daniel Waldburger, aus dem 20. und 21. Jahrhundert Werke von Konrad Zülle, Werner Aemisegger, Johannes Rotach, Josef Oertle, Willy Künzler und Trudy Graf.

Begleitprogramm


Sonntag, 18. Mai 2025, 11 Uhr
Eröffnung der Ausstellung mit einem Vortrag von Stefan Sonderegger, Präsident der Stiftung für appenzellische Volkskunde:
«Kühe, Käse, Weberbauern: Vieh- und Alpwirtschaft in Geschichte und Bildern der Appenzeller Bauernmalerei» 


Donnerstag, 22. Mai 2025, 14 Uhr
Führung zur Sonderausstellung mit Caroline Raither

Pfingstsonntag, 8. Juni, 15:30 Uhr
Vortrag mit Rundgang
«‹Sprechende Schränke›: Bilderwelten der Appenzeller Möbelmalerei»

Marcel Zünd, Kulturwissenschaftler
 
Marcel Zünd führt durch die Ausstellung und gibt anschliessend in einem Kurzvortrag einen Überblick über die Entwicklung der Appenzeller Möbelmalerei zwischen 1700 und 1860.

Sonntag, 7. September
Vortrag

«Schnitzarbeiten aus dem Appenzellerland – Spielzeug, Art Brut, Souvenir»

Nathalie Büsser, Custodin der Stiftung für appenzellische Volkskunde

Sonntag, 2. November

Vortrag

«Von der unheizbaren Wanzenkammer ins Landschulhaus – Lehrer Melchior Steiner-Mock in Herisau»

Thomas Fuchs, Kurator Museum Herisau



Weiteres folgt!